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Jahreshauptversammlung 2014

Der OGV Nüziders lud am 03. April im Seminarraum der Gemeinde zur diesjährigen JHV ein.

Obmann Norbert Carotta konnte zahlreiche Mitglieder, Altbürgermeister Armin Spalt, Pfarrer Mag. Karl Bleiberschnig, Hugo Haslwanter vom Bienenzuchtverein, Anton Dressel von der Brennereigenossenschaft, Brigitte Burtscher vom Tourismusverein und den Gebietsvertreter Franz Meyer sowie Vertreter befreundeter OGV Vereine begrüßen.

Anschließend wurden die Funktionäre um Ihre Berichte gebeten. Im Rahmen des Tätigkeitsberichtes konnte Obmann Norbert Carotta auf eine erfolgreiche Veranstaltungsserie im vergangenen Jahr zurückblicken. Er stellte auch das heurige, abwechslungsreiche Programm vor. http://www.ogv-nueziders.at/index.php/termininfo

 

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Dann stand die Wahl des Vereinsausschusses sowie der Kontrolle auf dem Programm. Norbert Carotta erklärte sich bereit eine weitere Funktionsperiode als Obmann zur Verfügung zu stehen und wurde einstimmig gewählt. Die anderen Ausschussmitglieder setzen sich wie folgt zusammen: Obmann-Stellvertreter: Franz Meyer, Kassier: Pierre Dornstetter, Schriftführerin: Elfriede Linder-Tonninger, Homepage/Presse: Monika Zimmermann sowie die Beiräte Michaela Bitschnau, Marika Harich, Markus Luger sowie Herbert Schmidle. Auch zwei neue Kassaprüfer wurden einstimmig gewählt. Anschließend bedankte sich Norbert herzlich mit einem Präsent bei der ausscheidenden Schriftführerin Bernadette Frainer, die 21 Jahre diese Tätigkeit innehatte und mit Bravour meisterte. Norbert begrüßte Elfriede Linder-Tonninger und Michaela Bitschnau im Ausschuss und bedankte sich für die Mitarbeit.

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Referent Fritz Winsauer vom OGV Thüringen hielt anschließend einen sehr interessanten Vortrag zum Thema "Walgauer Orchideen und Naturjuwele".

Frühjahrsschnitt im Garten

Am Samstag, dem 5. April fand im Garten der Familie Wittwer der Frühjahrsschnittkurs geleitet von Markus Luger statt.

Viele Gartenfreunde waren der Einladung des OGV Nüziders gefolgt und interessiert lauschten sie dem Vortrag von Gärtnermeister Markus Luger.

 

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Zuerst stellte Markus Luger das richtige Werkzeug vor und informierte über die Desinfektion dieser Geräte (Feuerbrand) sowie die Schnittarten (Erziehungsschnitt, Erhaltungsschnitt). Es sollte immer nach der Blüte geschnitten und dabei vergreistes und altes Gehölz bodennahe entfernt werden, um jüngere Bodentriebe im Wachstum zu stärken. Alte Blütenstiele sollten entfernt werden sowie die Rosen auf Schädlinge untersucht werden um ein gesundes Wachstum zu fördern.

Ein Dankeschön an Markus Luger , der den Kursteilnehmern wieder viele Tipps und Infos geben konnte. Ein weiterer Dank gilt der Familie Wittwer, die für diesen Schnittkurs ihren Garten zur Verfügung gestellt hat.

Kurs Bäume selbst herstellen

Am Montag 10. März trafen sich zahlreiche Interessierte zum Theoriekurs Bäume veredeln, gehalten von Norbert Carotta. Dabei wurde erklärt, dass bei der Veredelung zwei Teile von verschiedenen Pflanzen so miteinander verbunden werden, dass sie zu einer einzigen Pflanze zusammenwachsen sollen. Die Grundlagen der Veredelung wurden dabei erörtert (Schnitt, Sorten, Pflege, Pflanzung).

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Am Samstag dem 15. März wurde die Theorie im Gerätehaus des OGV dann gleich in die Praxis umgesetzt. Den Teilnehmern wurde durch Hr. Carotta und Hr. Madlener gezeigt, wie aus einer Unterlage und einem Apfeledelreiser der Sorten Rubinette, Topas und Boskoop ein Baum veredelt wird. Die Spindelbuschbäume konnten anschließend gleich mit nach Hause genommen werden. 

 

Winterschnittkurs 2014

Strahlender Sonnenschein beim Winterschnittkurs 2014. 

Der gut besuchte Winterschnittkurs wurde am Vormittag im Pfarrgarten und am Nachmittag bei Fam. Bertram Frei durchgeführt. Viele Interessierte waren zur Veranstaltung des OGV Nüziders am 22. Februar gekommen.

 

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Norbert Carotta schnitt Halbstamm-, Spalier- und Spindelbuschbäume, Reben und Beeren. Er erklärte den richtigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sowie die Vorteile eines fachgerechten Schnittes. Auch die Bedeutung der richtigen Pflege und Desinfektion der Arbeitsgeräte in Hinblick auf den Feuerbrand wurde hervorgehoben. Am Nachmittag wurden dann die größeren Apfel- und Birnenbäume bei Familie Frei geschnitten. Mit einem fachgerechten Erhaltungsschnitt wird der Baum in seiner Ertragsfähigkeit und in seinem Bestand gesichert. Durch diese Pflegearbeit kann eine gute, ausgiebige Ernte erwartet werden.

Schulprojekt Vom Maiskorn zum Riebel Fortsetzung

Am Freitag, dem 17. Jänner wurde das Riebelprojekt in der VS Nüziders

fortgeführt. 

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Nachdem die Maiskolben in den Klassenzimmern genug getrocknet waren,

konnte der OGV Nüziders (Projektleiter Franz Meyer und Marika Harich)

die 2c und 3a Klasse besuchen um gemeinsam mit den Kindern die Körner

vom Maiskolben zu trennen. Mit einem fröhlichen Lied wurde der OGV

empfangen und dann konnte auch schon losgelegt werden. Die Kinder

mussten ganz schön anpacken, um die Körner vom Kolben abzubekommen.

Sie staunten nicht schlecht wieviel Maiskörner benötigt werden, um für

alle Riebel zu kochen. Franz besprach mit den Kindern noch einmal den Ablauf,

von der Aussaat bis zur Ernte und wies die Kinder darauf hin, wieviel Arbeit

damit verbunden ist, Riebelmais zu erhalten.

 

Jetzt können die Körner zur Mühle gebracht werden. Dort werden die harten

Schalen vom Kern getrennt und anschließend gemahlen. Im Mai werden

die Lehrpersonen, Schüler und die Eltern zum gemeinsamen Riebelessen

eingeladen. Der Termin wird noch bekanntgegeben. Der OGV Nüziders bedankt

sich bei den Lehrpersonen und bei Direktorin Gerda Morre für die Unterstützung

des Projekts.

Weihnachtliche Dekorationen

Erst der Adventsschmuck macht das Haus so richtig heimelig

 

20 Nüziger Frauen flechteten mit dem OGV-Nüziders Weihnachtssterne. In den Hallen der Firma Zimmermann waren die vorweihnachtlichen Helfer mit Freude am Werk. Um mit Weidenruten schöne Weihnachststerne zu formen, braucht es besonderes Geschick. Damit das auch gleich auf Anhieb funktioniert, wurden sie von Sigrid und Renate unterstützt.

An diesem Abend wurde gemeinschaftlich so schöner Schmuck für die vorweihnachtliche Zeit gebastelt. Wir vom OGV sind sicher, dass diese Sterne so manches Herz erwärmen.

Auf Grund des großen Interesses an diesem Weihnachtsschmuck haben wir beschlossen, diesen Kurs im nächsten Jahr zu wiederholen.

Herbstliche Dekorationen

schönes vor dem und im Haus

 

Der OGV-Nüziders zeigte, wie sich herbstliche Pflanzen mit ihrem Farbenreichtum anbieten um Gestecke für’s und um’s Haus zu fertigen.altalt

Gärtner Markus Lugererklärte den Teilnehmern zuerst welche Pflanzen sich gerade im Herbst für Gestecke und Schalen eignen. Dabei soll darauf geachtet werden, dass Pflanzen die wenig / bzw. viel Wasser benötigen, separat zusammengesetzt werden. Damit kann pflanzengerecht gegossen werden.

Weiter sagte er, dass in Töpfe und Schalen, eine Drainage eingebracht werden soll. Dadurch kann das Wasser besser ablaufen und die Pflanzen stehen nicht im Wasser. Auf die Drainage wird ein Bau-Flies gelegt und darauf kommt beste Erde. Nun werden die Pflanzen zuerst auf die Schale gestellt um zu sehen wie es fertig aussehen soll und ob es so gefällt. Dann werden die Pflanzen in die Schalen gesetzt.

Und nun kommt in der heutigen Zeit noch das kreative dazu. Mit Flusshölzern, Draht, Sackleinen, Steinen und alles was man so in Flur und Wald findet werden die Schalen und Gestecke noch so richtig aufgemöbelt.

Die Teilnehmer waren begeistert und angeregt, es gleich zuhause umzusetzen.

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Mosten mit dem Kindergarten Nüziders

Der Saft ischt aber guat!

Das meinten die Kinder des Nüziger Kindergartens, als der Obst- und Gartenbauverein Nüziders aus Äpfel und Birnen mit den Kindern einen guten Saft machte.

In diesem Jahr ist es im Oberland mit dem Mostobst nicht gut bestellt. Wir bedanken uns bei Ewald Schnetzer aus Bludesch der uns das Obst zum Mosten schenkte.

„Dr Martin isch ko und hot gset: Norbert – den Saft den mag i – danke“. Das ist für uns Franz, Herbert, Pierre und Norbert vom OGV-N Motivation genug, um alle Jahre wieder mit den Kindern des Nüziger Kindergartens frischen Most zu machen.

Wir trafen uns in der Bünt von Hans Burtscher und reichten den Kindern zuerst Apfelschnitze, die sie gerne und in großer Menge aßen. Anschließend sammelten sie unter den Bäumen das Obst in die bereitgestellten Kisten. Gemeinsam trugen die Kinder das Obst, das auf viele Kisten verteilt wurde, zum Kindergarten.

Nach dem Waschen des Obstes versuchten sich die Kinder an der Handmühle. „Des got aber schwer, des mahla do“, doch alle drehten die Mühle bis zum letzten Apfel. Dann pressten wir das gemahlene Obst und schon rann der frische, fruchtige Saft an der Presse herunter direkt in die Becher der Kinder. Und alle riefen „der Saft isch aber gut“.

Selber Obstbäume zu haben heißt, ein Blütenmeer im Frühjahr, einen kühlen schattigen Ort zum Ausruhen im Sommer und im Herbst eigenes Obst und „an guata Moscht“.